Arbeitsauftrag
Lies den Text zu dem bearbeitenden Stamm genau durch und schreibe das Wichtigste auf! Suche auch in andern Büchern nach Informationen. Falls du noch Zeit hast, male ein typisches Bild dazu!
Ziel
Du bist informiert über die verschiedenen Stämme und hast allenfalls noch ein Bild über diesen Stamm gemalt.
Die Waldindianer
Die Waldindianer lebten im Nordosten der USA und im Gebiet der Grossen Seen. Dort hatte es riesige Wälder. Bei den Waldindianern gab es umherziehende Stämme. Andere Stämme wohnten in richtigen Siedlungen. Diese Dörfer waren zum Teil mit hohen Palisaden (Schutzzäunen) umgeben. Ausserhalb der Dörfer bauten diese Indianer Mais und verschiedene Gemüse an.
Besonders Stämme der Irokesen bewohnten Dörfer. Ihre Häuser hatten eine längliche Form und meist ein schräges oder halbrundes Dach aus Ulmenrinde. In der Mitte des Irokesenhauses befand sich die Feuerstelle, wo auch gekocht wurde. Im Winter war dadurch der ganze Raum geheizt. Eine Grossfamilie bewohnte je ein Haus. Häuser und Felder waren Besitz der Frauen, obwohl die Männer sie gebaut und angelegt hatten. Sie wurden auch nicht vom Vater auf den Sohn, sondern von der Mutter auf die Tochter vererbt.
Das Kanu wurde von fast allen Indianerstämmen benutzt. Die Waldindianer an den Grossen Seen bauten ihre Kanus aus Baumrinde. Diese Birkenrinden-Kanus waren die leichtesten Boote. Sie hatten einen Rahmen aus Zedernholz. Selbst Boote für zehn und mehr Leute konnten von zwei Personen mühelos über Land getragen werden. Die Indianer umgingen so gefährliche Wasserfälle und wechselten von einem Fluss in den andern über.
Die Waffen der nordamerikanischen Indianer waren nicht nur Pfeil und Bogen und Tomahawk. Die Rothäute besassen auch Keulen. Diese hatten die Form eines Hammers oder einer Axt mit einem Steinkopf. Manche bestanden aus einem Stiel mit einem in Leder eingenähten Stein. Die Keulen der Waldindianer waren aus Hartholz.
Die Spitzen ihrer Holz- und Rohrpfeile bestanden anfänglich aus bearbeitetem Feuerstein. Später benutzten die Indianer eiserne Pfeilspitzen. Auch die Klingen waren jetzt aus Stahl und scharf geschliffen. Dadurch wurden die Waffen viel wirkungsvoller. Gegen die Feuerwaffen der Europäer konnten die Rothäute aber auch damit nicht viel ausrichten.
Die meisten Waffen waren nur für die Jagd gedacht. Wenn die Indianer miteinander kämpften, benutzten sie zur Abwehr von Pfeilen und Tomahawkschlägen runde oder längliche Schilde.
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