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Aufgabe:

Lies den Text ganz gut durch. Welcher Stamm hatte welchen Glauben? Fasse ganz kurz zusammen!

Ziel:

Du erkennst die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der indianischen und deiner eigenen Religion.


Der indianische Glaube

Die Religion ist ein wichtiger Bestandteil jedes Volkes. Sie stellt Regeln auf, die das Zusammenleben erleichtern und der Gemeinschaft einen festen Halt bieten. Genauso, wie sich in verschiedenen Sprachen unterhielten und in unterschiedlichen Häusern wohnten, so unterschied sich auch ihr Glaube.

Viele Päriestämme glaubten an ein höheres Wesen, das sie „Grosser Geist“ nannten. Die Kräfte der Natur, die dafür sorgten, dass Flüsse fliessen und Bäume wachsen, betrachteten sie als Teil dieser höheren Macht. Wohl in jedem Dorf gab es einen Geheimnismann oder eine Geheimnisfrau. Man glaubte, sie stünden in engerem Kontakt mit diesem höheren Wesen.
Die Azteken kannten eine Art Priesterschaft. Der Priester führte Rituale und Opferungen zu Ehren der vielen aztekischen Götter durch. Den mächtigsten Gott (Huitzilopochtli) verehrten sie in steinernen Tempelpyramiden. Regelmässig brachten sie ihren Göttern auch Menschenopfer dar.

Die Lakota feierten religiöse Tanzfeste, bei denen die Teilnehmer auf einer kreisförmigen Fläche zu Gesängen und Trommelnschlägen tanzten. Man bat dabei für erfolgreiche Jagd, oder bedankte sich dafür.

Die Irokesen hatten Medizinmänner welche Masken mit verzerrten Gesichtern trugen um damit Kranke zu heilen. Sie wollten damit die bösen Geister (Krankheit) vertreiben.

Die Indianer des Südwestens beteten zu Kachinafiguren aus Holz. Diese sollten ihnen Schutz und Hilfe gewähren. Es gab ca. 300 verschiedene Figuren. Diese Kachinas waren die Geister der verstorbenen Vorfahren.

Medizinfrau (Schamanin) und Medizinmann (Schamane) waren eine Art Heiler und Priester mit Zauberkräften. Sie wurden bei wichtigen Entscheidungen um Rat gefragt und konnten bei der Bekämpfung von Krankheiten helfen weil sie gute Kenntnisse von Heilpflanzen hatten.

Der Rauch der Kalumet (Pfeife) war eine wichtige Feierlichkeit. Sie wurde aus einer Mischung mit Tabak und Kräutern gestopft. Ihr Rauch sollte die Gebete zu den Geistern bringen.

Aktualisiert: 27.03.2007