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Ziel

Du bist informiert über die Reservate! Du kannst erklären, was Reservate sind!


Reservate

Vor etwa 200 Jahren errichteten die Weissen die ersten Reservate. Sie wollten die Indianer aus den fruchtbaren Gebieten vertreiben und das Land für sich nutzen.
Die Weissen bauten immer mehr Städte und töteten die Bisonherden, so dass die Indianer kaum noch Nahrung fanden. Sie konnten nur in den abgegrenzten Gebieten, den Reservaten, überleben und mit ihren Stämmen zusammenbleiben.
Die Regierung zwang sie teilweise in weit entfernte Gebiete zu ziehen, wobei viele Indianer bereits auf den langen Fusswegen dorthin starben. In den Reservaten zwang man sie, europäische Kleidung zu tragen und in Hütten zu wohnen. Doch auch in den Reservaten kamen viele Indianer ums Leben. Sie mussten Hunger leiden oder starben an Krankheiten.

Indianische Kinder wurden häufig in Internatsschulen weit weg von ihren Eltern geschickt oder in nichtindianische Familien untergebracht. Man gab ihnen neue Namen und es wurde ihnen verboten, ihre eigene Sprache zu sprechen. Die übrigen Kinder in den Reservaten lernten weder Lesen noch Schreiben, weil es für sie keine Schulen gab.
Auch heute noch gibt es in Amerika etwa 300 Reservate Das Leben dort ist nicht viel einfacher geworden, weil es für die Indianer kaum noch Arbeit gibt.
Das Land ist unfruchtbar, so dass sie weder Ackerbau noch Viehzucht betreiben können. Das Wasser ist knapp und auch Ärzte gibt es nicht in der Nähe. Viele Indianer sind deshalb alkoholabhängig.
Nur in wenigen Reservaten verkaufen Indianer eigene Kunstwerke, haben eigene Theater, Casinos und Restaurants.
Bis heute kämpfen die Indianer für ihre Rechte. Durch zahlreiche Aktionen machen sie auf ihre Situation aufmerksam und versuchen, ihre Forderungen durchzusetzen.

Lernkontrolle

Aktualisiert: 27.03.2007