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Arbeitsauftrag

Lies die Texte genau durch! Schreibe entweder eine Zusammenfassung oder den ganzen Text. Löse danach die Aufgaben zu den verschiedenen Texten.

Ziel

Du bist informiert über das Familienleben der Indianer. Du kennst die verschiedenen Aufgaben.


Familienleben und Erziehung

Die Indianer lebten in Grossfamilien, so genannten Clans, in denen Grosseltern, ihre Töchter und deren Männer und die Enkelkinder zusammenlebten. Falls ein Kind ein Elternteil durch Tod verlor, besass es noch genügend andere "Mütter" und "Väter".
Sehr selten wurden Kinder bestraft. Schlagen war verboten, man ermahnte sie nur. Den Eltern durften sie jedoch nicht zur Last fallen. Kleinkinder wurden in Tragekörben, die mit Moos gepolstert waren, von ihren Müttern auf dem Rücken getragen. Wenn die Mütter arbeiteten, hängten sie die Körbe einfach an einen Ast. Ihre Babys konnten so das tägliche Leben beobachten. Schreien durften dagegen auch die kleinsten Kinder nicht. Schreiende Babys waren nicht nur lästig, sondern auch gefährlich. Der Lärm hätte Feinde anlocken können.

Ein Älterer oder ein Grossvater begleitete die Kinder stets und brachte ihnen stundenlang die Stammessitten und -geschichte bei. Er erzählte von der Entstehung der Welt und von Abenteuern. Man brachte ihnen in erster Linie bei, die Erde zu schützen, und half ihnen, starke und nützliche Mitglieder der Gesellschaft zu werden. Geschicklichkeit und Tapferkeit waren wichtig.

Auf die Büffeljagd ging ein Junge, bevor er 14 Jahre alt wurde. Erlegte er einen Büffel, so gab sein Vater ein grosses Fest.
Die Frauen heirateten im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. Nicht immer durften sie ihre Männer selbst aussuchen, manchmal wurden Hochzeiten auch von den Familien beschlossen. Die Männer waren Jäger und Krieger und zogen aus, um Büffelherden oder Feinde zu finden. Die Frauen führten den Haushalt. Sie sammelten Nahrung und bauten sie an. Alles, was eine Familie besass gehörte der Frau. Der Mann besass lediglich seine Waffen und die Jagdausrüstung.

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Aktualisiert: 27.03.2007